Richard Wagner über den Parsifal-Flügel

Geehrtester Herr und Gönner!
Verzeihen Sie mir ja, dass ich Ihnen noch nicht meine Freude über das schöne Instrument bezeugt habe, welches Sie mit so grosser Fürsorge mir hier in Neapel zur Benutzung gestellt haben.
Meines Dankes waren Sie wohl gewiss, dennoch wiederhole ich hier nochmals, wie innig hoch ich Ihre mir erwiesene Aufmerksamkeit schätze. Noch ist der Flügel ganz gut gestimmt; tritt eine Störung ein, so werde ich alsbald Ihren hiesigen Vertreter davon benachrichtigen.
Also, herzlichen Dank und die Versicherung meiner grössten Befriedigung durch die Vortrefflichkeit Ihres ausgezeichneten Flügels.

27. April 1880 Mit grösster Hochachtung
Villa d‘ Angri Ihr ergebener
Posil[l]ipo – Neapel Richard Wagner

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