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Carl Rudolf Ibach hatte mit einem Bruder Richard den väterlichen Betrieb ab 1839 selbständig übernommen. Besonders erwähnenswerte Instrumente sind die Orgeln für Schloß Stolzenfels (Rhein-Schloß der preuß. Könige), für die Basilika in Trier, sowie die erste Konzertsaalorgel Europas für eine Barmer Bürgergesellschaft. In die Zeit nach 1839 fallen auch die ersten Messebesuche, sowie die Gründungen von Verkaufs-Niederlassungen in Düsseldorf, Bonn und Essen. Ebenfalls aus dieser Zeit kennen wir mit Alfred Jaëll, Mortier de Fontaine und Charles Hallé die ersten Künstler, die sich für IBACH interessierten. - Carl Rudolf Ibach engagierte sich als Stadtverordneter in seiner Vaterstadt Barmen und als Förderer des Musiklebens. IBACH, die Kölner Klavierbauer Eck und Gebauhr in Königsberg waren bis zu Beginn der 1850er Jahre die größten Klavierhersteller Preußens. IBACH wie Eck betrieben damals bereits verstärkt den Export ins europäische Ausland, insbesondere in die Niederlande. (Allerdings ging das von Liszt geförderte Unternehmen Eck & Lefebvre 1848 in Konkurs). |
| Mit dem seit den 1920er Jahren
verstärkt einsetzenden Wohnungs- und Siedlungsbau änderte sich
das Käuferinteresse. Dem wurde Rechnung getragen durch die Entwicklung
eines Kleinklavieres, das sich schon bald großer Beliebtheit erfreute.
Dieser Aufgabe hatte sich vor allem Johann Adolf Ibach gewidmet, der - als Soldat eingezogen - die Leitung der Firma nach dem Tod des Vaters in fünfter Generation übernehmen mußte. Der II. Weltkrieg brachte mit seinen Verwüstungen auch große Verluste für IBACH. Der Barmer Sitz, das Stammhaus, mußte aufgegeben werden. Aus stadtplanerischen Gründen war ein Wiederaufbau in Wuppertal nicht möglich, so wurde das Schwelmer Zweigwerk nach 1945 zum Hauptsitz des Unternehmens, wo unter größten Anstrengungen bereits zu Beginn der 1950er Jahre die Produktion wieder aufgenommen werden konnte. Lohn dieser Mühe war eine neue Blütezeit in den 1960er und 70er Jahren. |
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Mit Rolf Ibach, der ab 1980 in sechster Generation die Leitung fortführte, durfte 1994 die Glückwünsche zum 200sten Geburtstag des Unternehmens entgegennehmen. Unter seiner Regie wurde wieder verstärkt der Bau künstlerisch gestalteter Instrumente betrieben, unternahm das Unternehmen große Anstrengungen, seine Produkte als „Gesamtkunstwerke“ herzustellen, dem Kunden sowohl ein außerordentliches Musikinstrument wie auch ein hervorragendes Möbel anzubieten. Hier soll an die Wiederaufnahme der alten - dennoch zeitlosen - Klavierentwürfe von Peter Behrens (1905) und Bruno Paul (1911) erinnert werden, wie auch an das neue Flügelmodell III, für das der amerikanische Star-Architekt Richard Meier ein „zeitgemäßes Kleid“ geschneidert hat. |
| Heute nun wird das Haus IBACH in der 7. Generation von Sabine Ibach geführt. |
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